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21.01.2023 | Sebastianer feierten ihren traditionellen Bruderschaftstag mit vielen Ehrungen

Es hätten mehr Teilnehmer sein können. Kaum ein Festredner, der diesen Umstand im – zieht man die Mitglieder des Bundespielmannszuges treu zu Osterath mal ab – gerade mal halb gefüllten Saal in der Nußschale nicht erwähnte.

Doch den Mitgliedern der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, die den Weg bei eisigen Temperaturen und Schnee in den Ortskern von Osterath gefunden hatten, um König Georg Bahners, seine Minister und die Spitzen des HSB-Vorstands zur gemeinsamen Versammlung abzuholen, war die Freude, die so eigen ist für ein beginnendes Schützenfestjahr, deutlich anzumerken. 

So konnte Brudermeister Christoph Schmitz eine Reihe nicht alltäglicher Ehrengäste begrüßen: neben dem Königshaus, dem HSB-Vorstand um Präsident Andreas Fucken und Ehrenbrudermeister Prof. Norbert Schöndeling war auch Bezirksbundesmeister Dr. Mike Kunze gekommen.

Kassenwart Christian Hering gab einen kurzen Überblick über die derzeit stabile finanzielle Lage. Einnahmen und Ausgaben behalten sich zumindest im Blick, ihm wurde nach Empfehlung der Kassenprüfer Entlastung erteilt.

Stehenden Applaus gab es für den 2. Schießmeister Sebastian Deutmarg. Seine Beharrlichkeit an öffentlichen Stellen hatte der Bruderschaft und bei der Bewirtschaftung des Schießstands eine große Summe Kosten erspart. Aus beruflichen Gründen kündigte er jedoch zum Jahresende seinen Abschied ein, ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Nach der Vorstellung des Jahresprogramms durch Brudermeister Christoph Schmitz und der Auszeichnungen der Besten des Bruderschaftsschießens standen die Ehrungen auf der Tagesordnung. Und da musste Schmitz eine kleine Panne einräumen. Eigentlich wollte er an diesem Morgen fünf verdiente Schützenbrüder mit dem Verdienstkreuz in Silber auszeichnen. Das Programm, dies an den Verband zu melden, habe jedoch den Dienst versagt. „Wir holen das bei einer passenden, würdevollen Gelegenheit nach“, versprach Schmitz, bevor er das Mikrofon dem anwesenden Bezirksbundesmeister überließ.

Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in den Reihen der Bruderschaft ehrte Dr. Mike Kunze Herman Bischof, den Brudermeister Christoph Schmitz und Peter Wolter. Eine Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft sei wirklich nicht alltäglich, erklärte Kunze im Vorfeld der darauffolgenden Gruppe. „60 Jahre, das sind aus Historikersicht zwei Generationen. Zwei Generationen, die ihre Spuren hinterlassen.“ Der Saal erhob sich von den Plätzen, als Hans-Dieter Schmitz und Horst Topütt geehrt wurden. Und dennoch waren die Ehrungen damit noch nicht abgeschlossen. Selbst sichtbar gerührt freute sich der Bezirksbundesmeister, an diesem Morgen Willi Cuypers für 70 Jahre Mitgliedschaft ehren zu dürfen. Vorsichtig, doch sicheren Schrittes ging der Senior nach vorne, um seine Ehrung entgegen zu nehmen. Es dauerte anschließend seine Zeit, bis sich die Anwesenden wieder setzen und der Applaus abebbte.

König Georg Bahners stimmte mit einer kurzen, prägnanten Rede auf das nun begonnene Schützenfestjahr ein. HSB-Präsident Andreas Fucken blickte mit Bedauern auf die lichten Reihen im Saal. Die Teilnehmerzahlen an reinen Brauchtumsveranstaltungen nähmen immer mehr ab. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, welche Traditionen wir bewahren können und welche Traditionen wir neu schaffen wollen.“ Denn nur so könnte ein Brauchtum wie das der Schützen gegenwartskompatibel bleiben. Doch Fucken zeigte sich sicher, dass die Gemeinschaft der St. Sebastianusbruderschaft ihren bedeutenden Teil dazu beitragen werde.   

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