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Schützenfest 2020

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Einen Schritt näher in Richtung Bürgerzentrum

Politik zeigt sich begeistert von Plänen der Osterather Vereine

Zwar ist der Startschuss für konkrete Planungen nicht gefallen. Doch, um im Bild zu bleiben, liegt der Finger schon sehr nahe am Abzug. HSB-Präsident Christian Bommers gab bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses einen Überblick über die Planungen eines gemeinsamen Bürgerzentrums. Verschiedene Osterather Vereine hatten gemeinsam mit der Kölner Agentur Startklar Bedarfswünsche und Umsetzungsmöglichkeiten sondiert, darunter nicht nur Schützen-, sondern auch Sport- und Karnevalsvereine, Musikgruppen, Senioren- und Round-Table-Zusammenschlüsse. Bommers stellte klar, dass es dabei nicht nur um die Belange des Schützenwesens in Osterath ginge. "Es war uns sehr schnell klar, dass wir von der Idee eines ursprünglich angedachten reinen Bürgerhauses ausschließlich für Festivitäten oder Sitzungen wegbewegen mussten und stattdessen die Idee eines Bürgerzentrums anvisieren."

So fand sich rasch die Idee eines Gebäudes, in dem verschiedene Bedürfnisse der Osterather Vereine verwirklicht werden können, die über das reine Brauchtum weit hinausgehen. Angedacht ist nun ein Ort, in dem neben Räumlichkeiten für Feiern, Vereinssitzungen oder Proben von Theater- und Musikgruppen auch Sportvereinen Trainingsmöglichkeiten offeriert und in dem sogar Bürgerservice angeboten werden soll. "Insgesamt haben wir mehr als 1.000 verschiedene Bedarfe identifiziert", erklärte Bommers den Ausschussmitgliedern und den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Sitzungssaal im Erwin-Heerich-Verwaltungsgebäude am Neußer Feldweg. Besonders freue ihn, dass sich auch neu nach Osterath gezogene Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in den Vierteln des ehemaligen Ostara-Geländes an den Gesprächen beteiligt haben.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich fraktionsübergreifend von den Plänen angetan. Große Zustimmung gab es bei den Vertretern von CDU und SPD. "Wir müssen natürlich mit spitzem Stift rechnen, wie teuer uns die Umsetzung kommt", gab Jürgen Peters (Grüne) zu bedenken. Heinrich-Peter Weyen (UWG) unterstrich erneut den großen Bedarf der Osterather Vereine: "Mit einem solchen Haus wären die vielen Bedarfe erfüllt."

Bürgermeisterin und Ausschussvorsitzende Angelika Mielke-Westerlage versprach, nun die Pläne in konkretere Bahnen zu leiten. "Die große Anteilnahme an dem Thema zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", erklärte sie mit Blick in den vollen Saal. HSB-Präsident Bommers bedankte sich bei der regen Anteilnahme. "Ich sehe hier im Raum sehr viele Schützen. Wir wollen aber auch die vielen anderen Vereine mit ins Boot holen, die ihre Ideen einbringen."

Noch gelte es, viele Hürden zu überwinden. Geklärt werden muss etwa , ob es ein Objekt im Immobilienbestand gibt, das den Ansprüchen genügen könnte, oder ob und wenn ja in welchem Kostenrahmen neu gebaut werden muss. Am 4. März soll sich zunächst ein Vorstand eines neu zu konstituierenden Gremiums zusammenfinden, der sich ausschließlich dem Thema Umsetzung und Realisierung des Bürgerhauses widmet und den Dialog mit den beteiligten Vereinen aufrecht erhält.